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Otto spielt Lotto

Otto spielt Lotto


Der Rentner Otto Bruns wird von seiner Schwiegertochter Ida in seinem Haus umsorgt und gepflegt. Da er sie finanziell nur sehr mäßig unterstützt, ist sie besonders erfreut, als sie davon erfährt, dass er im Lotto 100.000 € gewonnen haben soll. Als sie ihn auf den Gewinn anspricht, bestreitet er diesen, da er glaubt, am Vorabend, in seiner Stammkneipe, bei einer Wette die gesamte Summe verspielt zu haben.
Als er seiner Enkeltochter Bea erklärt, er habe wohl mächtig über die Stränge geschlagen und er wisse nicht mehr den genauen Verlauf des Abends, erscheint im Auftrage des Wettgegners Teuerkauf ein gewisser Rechtsanwalt Rumfuß und fordert für seinen Klienten den besagten Lottoschein ein. Da Bruns regelmäßig zwei Scheine tippt, übergibt er Rumfuß den wertlosen Lottoschein. Als dieser damit eiligst verschwindet, beichtet Bea ihrem Großvater, dass sie die beiden Lottoscheine vorher vertauscht habe und Teuerkauf nun doch in den Besitz der 100.000 € kommen kann. In einer Aktentasche, die der Rechtsanwalt versehentlich vergessen hat, entdeckt sie jedoch einen Schuldschein, den Otto seinem Gegenspieler ausgehändigt hat. Darin besagt eine Zusatzklausel, dass Teuerkauf, bei verlorenem Spiel, den Geldbetrag trotzdem erhält, wenn er es schafft Otto den Lottoschein binnen 24 Stunden zu entwenden. Als dann die Leiterin der Lottoannahmestelle erscheint, um den Gewinnscheck zu überreichen kommt es zu einigen Ungereimtheiten und erst als Rumfuß zurückkehrt, um seine Aktentasche zu holen, stellt sich heraus, dass dieser gar kein Rechtsanwalt ist, sondern von Teuerkauf angeheuert wurde, um Otto den besagten Schein abzugaunern.
Nachdem das Durcheinander entwirrt ist, wird klar, dass Otto die Wette sogar gewonnen hat und Teuerkauf ihm zusätzlich noch 100.000 € schuldet. Am Ende bekommt Bea die gesamten 200.000 € geschenkt und bei Bruns herrscht wieder Friede, Freude, Ordnung.